Monday 6. February 2012

Inhalt:

„Gehörlosenversorgung in Wien – so sicher wie effizient“

WGKK-Obfrau Mag. Reischl besucht Wiens größtes Ordensspital und die einzige Gehörlosenambulanz der Stadt

Die neue Obfrau der Wiener Gebietskrankenkasse, Mag. Ingrid Reischl, machte sich ein persönliches Bild über den Beitrag des Krankenhauses Barmherzige Brüder Wien für die Gesundenversorgung der Stadt. Im Fokus: Die ambulanten Leistungen, und da besonders die Wiener Gehörlosenambulanz.

Am 5. Mai besuchte Ingrid Reischl, die neue Obfrau der Wiener Gebietskrankenkasse, das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien, das größte Ordensspital der Stadt. Reischl informierte sich u.a. über die vorbildliche Schlaganfallversorgung, und besuchte die größte Armenambulanz Wiens, die von den „Brüdern“ in ihrem Haus in der Leopoldstadt schon seit 1614 betrieben wird. Besonderer Schwerpunkt des Besuchs: Die Gesundheitsversorgung von Wiens Gehörlosen. Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder ist dabei in der Schlüsselposition, betreibt es doch seit nunmehr zehn Jahren die erste und einzige Gehörlosenambulanz in Wien und ganz Ostösterreich – mittlerweile eine Institution des Wiener Gesundheitswesens. Das Team der Wiener Gehörlosenambulanz der Barmherzigen Brüder, allen voran die Leiterin Dr. Eva Munkenbeck und der gehörlose Sozialarbeiter der Ambulanz, Romeo Seifert, stellten Reischl die Leistungspalette der Ambulanz vor.


„Die Wiener Gehörlosenambulanz steht im Zentrum des Konzepts `Das Wiener Krankenhaus für Gehörlose`“, hob Dr. Reinhard Pichler, Gesamtleiter des Krankenhauses, hervor.

 

Die Ambulanz ist das Kompetenzzentrum, von hier aus werden im Bedarfsfall gehörlose Patienten und Patientinnen in andere Abteilungen des Hauses  für weitere Behandlungen begleitet. Dort treffen sie auf Fachleute mit der notwendigen speziellen Kompetenz – da sich Ärzte, Pflegekräfte und medizinisches Personal des ganzen Spitals in Gebärdensprache ausbilden lassen können.

 

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v. l. n. r.: Dr. Reinhard Pichler, Gesamtleiter, Mag. Ingrid Reischl, Obfrau der WGKK und Dr. Eva Munkenbeck, Leiterin der Gehörlosenambulanz

 


In der hauseigenen Pflegeakademie ist Gebärdensprache Teil der Ausbildung für zukünftige Pflegekräfte.

 

Damit gewährleistet das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, eines der sechs Schwerpunktkrankenhäuser in Wien, eine bedürfnisgerechte Versorgung von Gehörlosen in all seinen Abteilungen – in Kenntnis ihrer Sprache und ihrer besonderen Kultur. Reischl betonte die Bedeutung einer sicheren Versorgung für gehörlose Menschen in Wien: „Jede Wienerin und jeder Wiener hat ein Recht auf optimale Gesundheitsversorgung. Dass die Gehörlosen unserer Stadt hier im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder ein eigenes medizinisches Kompetenzzentrum haben, gehört zur besonderen Qualität der Gesundheitsversorgung in Wien“. Ihr Ziel sei es, so die Kassenobfrau, die Versorgung sicher, qualitätsbewusst und auch effizient zu gestalten.

 

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Gruppenfoto beim Besuch im Wiener Krankenhaus der Barmherzigen Brüder

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